In wenigen Tagen beginnt bei uns im Vinschgau die Ernte der Marillen. Ab der letzten Juliwoche bis Mitte August gibt es frisch geerntete Marillen. Der Marillenanbau hat im Vinschgau eine lange Tradition. 120 Bauern bauen heute Marillen im Nebenerwerb an. Sie sind zum Verein der Vinschger Marillenanbauer zusammengeschlossen. Als Mitglieder der insgesamt 7 Vinschgauer Genossenschaften liefern sie täglich die frische Ernte zwischen Naturns und Eyrs an. Hauptanbaugebiet ist der Schlanderser Nörderberg.
Die Marillenanlagen befinden sich auf einer Meereshöhe bis zu 1100 Metern.
Die Verwendung der Marille ist sehr vielseitig: Sie eignet sich zum Frischverzehr, für Marillenknödel, Marmelade, Kompott, Kuchen, Trockenobst oder zur Saft- und Schnapsherstellung. Viele Hausfrauen sind derzeit eifrig am Marillen einkochen und zaubern mit den aromatischen Marillen super Marmeladen oder Marillenknödel.
Zu den Spezialitäten meiner Mutter, ich bin die Stephanie aus der Reception, zählen neben den Topfenmarillenknödeln auch noch das saftige Marillen- Joga, welches umso leckerer schmeckt, wenn man es zusammen mit Vanilleeis und Sahne probiert! Einfach himmlisch! Marillen sind aber nicht nur köstlich, sondern auch sehr gesund und arm an Kalorien. 100 gr. Marillen haben gerade einmal 43 kcal. Außerdem enthält kein heimisches Obst mehr Betakarotin, die Vorstufe von Vitamin A, welches besonders auf Augen, Haut und Schleimhäute positiv wirkt. Die Wirkstoffkombination von Kupfer, Zink und Eisen macht Marillen zum idealen Obst für unter Eisenmangel leidende Menschen. Marillen gelten auch als gute Lieferanten von Niacin, Vitamin C und Kalium. Außerdem sind Marillen gute Zuckerlieferanten. Ein paar frische oder getrocknete Marillen nach dem Sport haben dieselbe Wirkung wie etwa ein Müsliriegel. (im Bild mein kleiner Bruder Simon ;) )







