Die romanischen Stätten in Südtirol und in Graubünden stellen einen kunsthistorischen Schatz von europäischem Wert dar.
Auf der Strasse der Romanik im Dreiländereck Italien-Schweiz-Österreich begegnen Sie zahlreichen Dokumenten aus früheren Zeiten. Von den “Törichten Jungfrauen” und der “Knödelesserin”, über eine der ältesten Kirchen Tirols, der kleinsten Stadt der Alpen, sowie dem höchstgelegenen Benediktinerkloster Europas, bis hin zu weiteren romanischen Fresken und Stätten von unsagbarem Wert.
Bei uns in Prad zählt die St. Johannkirche zu den A Stätten.
Sie befindet sich am südlichen Ausgang unserer Campinganlage und ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Die Kirche wurde von den Grafen von Tschengelsberg Ende des 13. Jh. als ihre Eigenkirche im romanischen Stil erbaut und dann vom Geistlichen aus Tschengls seelsorglich betreut. Der letzte Tschenglsberger starb 1421. In der Kirche werden Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer als Schutzpatrone verehrt. Im Laufe der Zeit wurde das Gotteshaus den aktuellen Baustilen angepasst und mit Andachtsbildern bereichert.
Besondere Sehenswürdigkeiten sind:
• romanische und gotische Fresken
• die Empore aus ca. 1600
• die barocke Holzdecke und die Kirchenstühle
• eine Grabplatte der Grafen von Tschengelsberg
• die im vorigen Jahrhundert freigelegten Fresken
• zwei Freskenbilder von Karl Plattner (1948)
Die letzte Baumaßnahme war die Neueindeckung der Dächer mit Scharschindeln im Jahre 2002.
| Führungen: | 13. Mai – 23. September 2010 Donnerstags um 10.00 Uhr Besichtigung nur mit Führung möglich, Anmeldung in der Camping Reception |
Dies alles sind Bestandteile des Projekts “Stiegen zum Himmel”. Es lohnt sich einen Blick ins “finstere” Mittelalter zu werfen und somit in die Welt vor beinahe 1.000 Jahren.







