Im Museum spiegelt sich der Vinschgau in seiner ökologischen, sozialen und kulturellen Seite wieder. Die Darstellung des kleinbäuerlichen Ambientes steht im krassen Gegensatz zur feudalen Welt der benachbarten Churburg.

Im Vintschger Talschaftsmuseum sind drei Dauerausstellungen zu sehen: “Archaischer Vinschgau” – Archäologie eines Tales im Magischen Rätischen Dreieck und “Wasserwosser” – Bewässerungssystem im Vinschgau.  Eine Exkursion zur prähistorischen Siedlungsstätte “Ganglegg” (Gehzeit ca. 45 Minuten ab dem Museum) und die Besichtigung des Lehrpfads am “Quairwaal” (in der Nähe des Museums) runden als Ergänzung den Museumsbesuch ab.
Daneben werden sich jährlich abwechselnde Sonderausstellungen gezeigt.
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Der Bereich “Archaischer Vinschgau” präsentiert die Archäologie des Tales, der mit den Funden vom Ganglegg (1997) aus der Bronze-, Eisen- und Römerzeit eine große Bereicherung erfuhr. Damit werden sämtliche Bereiche des Lebens in der Vorgeschichte anschaulich dokumentiert und übersichtlich aufgezeigt. Das reiche Fundmaterial zeigt die führende Position der Bewohner am Ganglegg über Jahrhunderte hindurch auf und beleuchtet weitläufige Beziehungen. Modelle erleichtern die Vorstellung und das Verständnis von archäologischen Befunden.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Wasserwirtschaft mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem - “Wasserwosser” für den trockenen Vinschgau.  Sämtliche Themen über das uralte Bewässerungssystem im Vinschgau bis zu den heutigen Bewässerungseinrichtungen werden in dieser Ausstellung in Bild und Ton aufgezeigt. Auch mit der Bewässerung und den Jahreszeiten verbundene, uralte, teils heute noch bestehende Bräuche sind in einmaliger Form dargestellt. Unmittelbar oberhalb des Museums verläuft der „Quairwaal“. Ein Teilstück gehört als Lehrpfad zur Dauerausstellung „Wa Wo“- Wasser Wosser im Vintschger Museum.
Seit dem Mittelalter bilden die Wasserwaale (Kanäle) das dichteste Bewässerungsnetz der Alpen.
Das „Ganglegg“ hinter Schluderns ist im gesamten Alpenraum die am besten erforschte, befestigte Höhensiedlung der Bronze-Eisenzeit und der Römerzeit. Von 1997- 2001 wurden systematisch Grabungen durch das Amt für Bodendenkmäler durchgeführt. Sämtliche Funde sind im Vintschger Museum ausgestellt und didaktisch aufbereitet. Zudem gelang es, am Ganglegg einen archäologischen Park einzurichten. Dabei wurden wertvolle, originale Strukturen (Gebäude, Befestigung) konserviert, sowie mit Texten und Graphiken erläutert. Außerdem rekonstruierte man 2 Häuser nach dem Befund , um eine möglichst realistische Vorstellung zu vermitteln.
Es werden auch weitere Themen beleuchtet, so z.B. die Abwanderung aus Armut, die Schwabenkinder, die Karrner (Wanderhändler) und das heute noch lebendige Brauchtum.
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Öffnungszeiten:
20. März – 31. Oktober, täglich außer Montag
10.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00 Uhr


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